Am Dienstag, dem 05.Februar erlebten Schülerinnen und Schüler der Klassen 5F, 6F und 10 einen außergewöhnlichen Französischunterricht. Lucie Caroulle, eine junge Französin, machte mit dem Francemobil – einem Renault Kangoo – Halt am Eli und begeisterte gleich drei Klassen verschiedener  Jahrgänge. Das Francemobil ist eine Initiative des Deutsch-Französischen Jugendwerks und hat zum Ziel Kinder und Jugendliche für die Sprache unserer Nachbarn zu sensibilisieren und zu verdeutlichen, welchen hohen Stellenwert Französisch vor allem in Europa hat, denn schließlich gehört diese Sprache neben Englisch und Spanisch zu den am häufigsten erlernten an europäischen Schulen.  
Lucie gelang die Sprachvermittlung  auf leichte, spielerische und sehr anschauliche Weise äußerst brillant.  Vor allem die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5, die erste seit einigen Monaten Französisch erlernen, waren überrascht und zu Recht stolz, wie gut sie 45 Minuten lang der Muttersprachlerin folgen und sich selbst einbringen konnten. Das Memory „franco-allemand“ fand besonders bei den Sechstklässlern große Begeisterung, denn hier hat die Französin einige verblüffende kulturelle und kulinarische Unterschiede aufgedeckt (z.B. bevorzugen Franzosen stilles Mineralwasser, während wir Deutsche häufiger zu Sprudelwasser greifen; oder: die französische Alternative zu Haribos sind „carambar“, französische Kaubonbons ). Wie vielseitig frankophone Musik ist, erfuhren die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse, die durch einhundert prozentige Treffsicherheit beim Heraushören bestimmter, nicht immer sehr einfacher Textstellen geglänzt haben. (nos félicitations!)
Lucie Caroulle hat in allen drei Kursen immer wieder Mut gemacht Hemmungen und Angst zu überwinden und die Fremdsprache aktiv zu gebrauchen, auch wenn die Grammatik nicht immer perfekt ist und Hände und Füße manche Gesprächsteile übernehmen müssen.
Die effektivste und spannendste Art eine Fremdsprache zu lernen und in dieser zu kommunizieren geschieht natürlich immer im Land direkt. Deshalb hat sie auch zwei verschiedene Austauschprogramme für junge Deutsche und Franzosen vorgestellt, bei denen man zwischen drei und sechs Monaten in einer Gastfamilie im Nachbarland verbringen kann. Prospekte dazu fanden reißenden Absatz – vielleicht und hoffentlich ergeben sich daraus konkrete Pläne …


Der Besuch von Lucie mit ihrem Francemobil war ein voller Erfolg  - merci Lucie et à la prochaine!

 

(Ek, 08.02.2019/BC)

Lesewettbewerb in französischer Sprache ein voller Erfolg

« La lecture, une porte ouverte sur un monde enchanté. » (François Mauriac)

             


Sich durch Bücher in fremde Welten zu begeben, die eigene Fantasie zu beflügeln und die Realität für einige Zeit hinter sich zu lassen, ist eine wertvolle Erfahrung. Dabei auch noch in fremden Sprachen zu lesen ist eine ganz besondere Erfahrung. Im Französischunterricht an unserer Schule greifen wir immer wieder zu originalsprachiger Lektüre, um Interesse für diese zu wecken, aber auch den Unterricht erlebnisreicher zu gestalten. Die spannende und altersgerechte Lektüre „des voisins mystérieux“ von Gérard Alamargot und Georg Bläsi war deshalb auch die Grundlage für unseren Lesewettbewerb in französischer Sprache, der am vergangenen Dienstag stattgefunden hat. Sechs Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 7 trugen Ausschnitte aus diesem Buch vor und wurden in verschiedenen Kategorien wie Textgestaltung, Lesetechnik und Lesefertigkeit bewertet. Sowohl die Zuhörer – Mitschüler aus den eigenen Lerngruppen und der Klassenstufe 6 – als auch die Jury, der neben den Französischlehrerinnen Frau Gentzsch und Frau Eckert die drei versierten Zwölftklässlerinnen Ksenia Ostertakh, Jule Tanne und Anna Fišerová angehörten, lauschten aufmerksam allen Vorträgen. Die Entscheidung, wer als Sieger aus diesem Wettbewerb hervorhegen wird, fällten die Juroren gleich im Anschluss, doch die Bekanntgabe und Preisverleihung erfolgte gemeinsam mit der Auswertung des Lesewettbewerbs in Deutsch erst am folgenden Tag. Über den ersten Platz dank einer hervorragenden Lesedarbietung freute sich Vivienne Schambach und erhielt dafür neben einem großen Applaus im Schulfoyer einen Büchergutschein sowie ein französisches Lektüreheftchen. Platz zwei belegte Sarah Löbel, die ebenfalls mit einem Büchergutschein beschenkt wurde. Einen dritten Preis erhielten gleich zwei Schüler, da ihre Leseleistungen mit derselben Punktzahl bewertet wurden. Herzlichen Glückwunsch hierfür an Loreia Reichel sowie Alexander Amman.

   

    

Ein Dank an den Förderverein der Schule für die Finanzierung der Preise und an alle beteiligten Schülerinnen und Schüler für ihre Teilnahme und Aufmerksamkeit! Wir freuen uns schon auf eine Neuauflage im nächsten Schuljahr, die Französischlehrerinnen.

 

01/2019 Ek

„Auf in das Land der Baguettes, Macarons (nicht zu verwechseln mit Präsident E.Macron) und des Eiffelturms!“

Das dachte sich der Französischkurs der A19 des Elisabeth-Gymnasiums auf dem Weg zu einer Studienfahrt der ganz besonderen Art.

Schon auf der Hinreise verstanden wir, dass „Ça marche“ - eigentlich:  „Es läuft“  - auch so eine Art Universalantwort für „Das ist abgemacht! OK! Einverstanden!“ ist.

Die ersten Konfrontationen mit den Eigenarten der Franzosen begannen bereits in unserem Hotel im engen Doppelbett mit gemeinsamer Bettdecke, welches wir uns mit der jeweiligen Klassenkameradin teilen mussten. Denn in Frankreich – so wurden wir belehrt – sind Einzelbettdecken eher unüblich. Nach konfliktgeprägten Nächten aufgrund des harten Kampfes um die jeweilige Bettdecke ging es weiter zum „Petit Déjeuner“. Dies war auch im wahrsten Sinne des Wortes „très petit“ („sehr klein“) und für unsere knurrenden Mägen keinesfalls ausreichend. Jedoch konnten wir die Leere mit leckeren Macarons in den verschiedensten Farben und Geschmacksrichtungen ausfüllen.

Das Kulturprogramm kam natürlich auch nicht zu kurz: Montmartre, der Louvre bzw. Versailles sowie das Marais standen in den ersten Tagen auf unserem Programm. Höhepunkt für uns alle stellte wohl das Musée d'Orsay dar, ein ehemaliger Bahnhof direkt an der Seine gelegen, der heute neben einem pompösen Festsaal zahlreiche Meisterwerke der bedeutendsten Impressionisten beherbergt. Ganz besonders lockte uns die Sonderaustellung „Picasso. Bleu et Rose“ mit Malerei von Pablo Picasso. Das Glück spielte uns in die Hände – der Streik vor den Türen des Museums ermöglichte uns allen freien Eintritt. Leider stellten wir ein paar Momente später fest, dass uns dadurch der Zugang zu Vincent van Gogh verwehrt blieb (so mussten wir uns mit Eduard Manet zufrieden geben), dennoch verbrachten wir auch so mehrere Stunden in diesem Museum.

Am letzten Abend in der Stadt der Lichter genossen wir trotz grimmiger Unwetterwolken den atemberaubenden Ausblick vom Eiffelturm auf Paris. Zum Abschied zeigte er sich uns in seinem schönsten Gewand. Pünktlich um 20 Uhr begann der Eiffelturm zu glitzern.

Mit glücklichen Gedanken und einmaligen Erinnerungen traten wir die Heimreise an und ließen die Erlebnisse noch einmal Revue passieren. Auf Wiedersehen, Paris! À bientôt!

 

 

 

Ganz gleich, ob frisch verliebt oder nicht, warum solltest du eigentlich Französisch lernen? Hier ein paar Gründe:

Le français, also die französische Sprache, ist unter anderem:

  • chic  (da so klangvoll und melodisch)

  • créatif (nicht nur in der Mode und der Küche)

  • logique (logisch, na ja, zumindest meistens)

  • international (auf 5 Kontinenten vertreten)

  • phantastique (da sie vielfältige Chancen bietet)

 

Daher ist unser Französischunterricht vor allem:

  • altersgerecht (von der 5. Klasse bis zum Abitur)
  • abwechslungsreich (Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben)

  • modern (traditionelle und digitale Medien kommen zum Einsatz)

  • vielfältig (mit diversen Themen aus Gegenwart und Geschichte) 

  • sprachenbildend (vorteilhaft für die eigene Muttersprache, aber auch für Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Latein)

  • bereichernd und persönlichkeitsfördernd (insbesondere dann, wenn man über andere Kulturen und Werte nachdenkt und diese evtl. auf einer Studienfahrt erfährt)

  • Perspektiven eröffnend (im Privaten wie auf dem Arbeitsmarkt)

  • alles andere als humorfrei ;-)

 

Wer sich gern noch ausführlicher zum Thema „Gute Gründe, um Französisch zu lernen“ belesen möchte, findet in einem folgenden Artikel weitere nützliche Informationen und Anregungen.

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