Glückspilze und Pechvögel unter den Mathe-Assen

Am Donnerstag, dem 21. März 2019 knobelten am Elisabeth-Gymnasium 64 unserer besten Nachwuchs-Mathematiker 75 Minuten lang an 24 bzw. 30 ausgesucht schwierigen Aufgaben. Alle Teilnehmenden haben 2 Euro Startgeld bezahlt und werden dafür kleine Preise und Urkunden erhalten, die voraussichtlich im Mai aus Berlin eintreffen.

Sieben Schüler(innen) dürfen sich sogar auf richtig große Preise freuen, allen voran Schulsieger Henry Zapf (8 L2), der nicht nur einen 2. Preis gewann, sondern auch unter allen Eli-Teilnehmern 2019 die höchste Punktzahl (127,50), die höchste Lösungsquote (79,69 %) und den höchsten Prozentrang erzielte (er ließ über 98% der deutschlandweiten Konkurrenz seines Jahrgangs hinter sich).

Teddy Schreck (6 LF) wurde für die zweitstärkste Wettbewerbsleistung zusätzlich mit ein bisschen Glück belohnt: Seine 101,25 Punkte reichten exakt zu einem 2. Preis, für den man mindestens 97,3 % des -- ohnehin erlesenen -- Teilnehmerfelds überbieten muss. Genau 95,00 Punkte brauchte man in derselben Klassenstufe für einen 3. Preis (ab Prozentrang 94,6 %), und diese Punktlandung auf der Preisgrenze schafften auch Mick Obenhaus (6 F) sowie Vorjahres-Schulsieger und Känguru-Rekordhalter Aneas Stegmann (6 LF). Die drei Glückspilze erhalten außerdem je ein T-Shirt für den weitesten Känguru-Sprung, denn sie lösten jeweils 16 Aufgaben hintereinander fehlerfrei.

Niklas Lindenlaub (7 LF1) erbrachte zwar die drittbeste Mathe-Leistung unserer Starter, unglücklicherweise fehlt ihm aber ein Viertelpunkt, mit dem er anstelle seines 3. Preises soar einen 2. Preis gewonnen hätte. Mit Paul Quehl (10 LF) und Lorina Wehnemann (5 LF) schafften zwei weitere Eli-Gymnasiasten den Sprung auf die Preisränge, auch für sie wird von den fleißigen Helfern in Berlin ein 3. Preis eingepackt.

Mindestens neun Schüler(innen) werden sich dagegen eher als Pechvogel des Känguru 2019 betrachten, denn sie schrammten nur knapp an Preisen vorbei (hätten nur ein einziges Mal anders ankreuzen müssen). Jason Bätzel (10 LF) fehlt zum 3. Preis sogar nur ein Viertelpunkt -- als erfahrende Kickbox-Spitzenkraft wird er dies aber gewiss sportlich nehmen.

Gleiches dürfte auch für Annemarie Lumnitz (8 L1) und Jakob Stelzner (11 D2) gelten, die äußerst knapp den Gewinn des Känguru-Shirts verpassten (sie hätten 20 Aufgaben hintereinander korrekt lösen müssen, schafften aber "nur" 19 ...).

Unsere besten Ergebnisse sind, wie immer, auf schulsieger.de gelistet -- bei so vielen guten Resultaten, darunter 13 Punktzahlen über 100 (Eli-Rekord!), reichte auch diesmal der Platz kaum aus. Mit Hilfe der offiziellen Ergebnis-Datei ließ sich ermitteln, dass 57 unserer 64 Starter Resultate über dem jeweiligen Bundesschnitt ihres Jahrgangs erzielt haben -- man darf also von einer richtig starken mathematischen Team-Leistung sprechen (auch wenn selbstverständlich jegliche Zusammenarbeit während des Wettbewerbs ausgeschlossen war).

Wir gratulieren herzlich zu den erbrachten Leistungen und den gewonnenen Preisen, die wir auch diesmal am letzten Schultag vor den Sommerferien feierlich überreichen wollen.

H.B.

Zum Seitenanfang