Humboldt, wer ist das eigentlich?

Das haben wir uns am Anfang auch gefragt. Aber eigentlich begann alles im dS-Unterricht. Frau Brandt fragte uns, wer Lust hat bei einem Theaterstück mit Senioren und Jugendlichen aus Eisenach mitzuwirken….Und dann ging alles ganz schnell: wir lernten den Regisseur Stefan Rumphorst  kennen, teilten die Rollen auf und schon standen die ersten Proben bevor. Wir trafen uns in der Probebühne des Theaters und nutzten die Zeit zunächst um uns und das Stück besser kennenzulernen. Als Warm-up machten wir ähnliche Übungen wie im dS-Unterricht und erarbeiteten nach und nach einzelne Szenen. Nach vielen Proben am Wochenende und in den Osterferien lernten wir die Senioren kennen und fügte alle Puzzleteile des Stücks zusammen.

 

Trotz Anstrengung hatten wir viel Spaß, lernen viel Neues und könnten hinter die Kulissen des Theaters schauen. Sechs Wochen waren schnell vorbei und die Premiere kam immer näher. Die Requisiten lagen hinter der Bühne bereit, die Zuschauer hatten Plätze eingenommen, die Aufregung stieg und unsere erste Vorstellung begann. Am Freitag, den 17. Mai 2019 um 10:00 Uhr hat sich ein Teil der Klassenstufe 9 das 100  minütige Theaterstück „Humboldts Natur“ angesehen. Dies geschah nicht wie gewöhnlich im Landestheater Eisenach, sondern im Kunstpavillon.

Das Stück handelt von der Biografie Alexander von Humboldt,  anlässlich seines 250. Geburtstages. Dadurch, dass das Leben Humboldts als eine Art Geschichte von ihm selbst erzählt wurde, wurde das Publikum steht in das Geschehen mit eingebunden. Alexander Humboldt wurde in vier Generationen dargestellt. Das Stück handelt von dessen Abenteuerlust und seinem Traum, Botaniker zu werden. Um seinen Traum zu verfolgen, widersetzte er sich dem Wunsch seiner Mutter Beamter zu werden und trotz vieler Gegenstimmen überwand er  jegliche Hindernisse und bereiste letztlich die Welt. Im Stück wurden die verschiedensten Lebensstadien von der Geburt bis zum Tod dargestellt. Hauptrolle waren neben Alexander noch Bonpland, Wilhelm  und die Mutter von Alexander und Wilhelm. Besonders gefallen hat uns das Trennen der Zeitabschnitte durch das Laufen über die Bühne, das nutzen des kompletten Raumes, die Geräuschkulisse, welche selbst erzeugt wurde und das alle Nebenrollen weiß gekleidet waren. Das Stück wurde anschaulich gestaltet und das Publikum auch teilweise mit einbezogen und ist weiterzuempfehlen.

 

 

Das Projekt war eine positive Erfahrung. Wir hatten viele Chancen unsere eigene Meinung einzubringen, könnten die musikalische Umrahmung selbst gestalten, fanden und schnell als Gruppe zusammen und könnten jedem empfehlen eine solche Gelegenheit zu nutzen.
 

 

 

 

 

(dS Klasse 9, 06.06.2019/BC)

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