Die Fachschaft Geschichte

Diesen Gedanken sehen wir Lehrer der Fachschaft Geschichte als Leitspruch für unsere Arbeit.

Um unsere Gegenwart zu begreifen, müssen wir in die Vergangenheit schauen. Um Handlungen, Ziele, Träume und Wünsche der Menschen zu verstehen und gestalten zu können, müssen wir wissen, wo unsere Wurzeln liegen, unter welchen Bedingungen wir uns entwickelt haben, welche Probleme es gab, in Deutschland, in Europa und in der Welt. 

Dies ist kein leichter Weg. Jahrtausende haben die Menschen auf  ihm bereits  zurückgelegt. Oft gab es Rückschläge, immer wieder Kriege. Wir Deutschen haben gerade unter diesem Aspekt eine ganz besondere Rolle gespielt und müssen uns dieser Vergangenheit bewusst sein.

In Thüringen ist die besondere Rolle des Faches Geschichte in der Verfassung festgeschrieben und daher auch im Lehrplan umgesetzt. Von der Klasse 6 bis zum Abitur begleitet Geschichte den Alltag der Schüler, kann in der Sekundarstufe II nicht abgewählt werden. Je nach Eignung, Interesse und zukünftigem Berufswunsch können sich die Schülerinnen und Schüler in der Klassenstufe 10 für einen Kurs mit erweitertem Niveau und damit vier Wochenstunden, oder für einen Grundkurs mit zwei Wochenstunden entscheiden. 

Wir Fachlehrer sehen unsere Aufgabe darin, die anspruchsvollen Anforderungen, die sich aus dem Umgang mit Geschichte ergeben, so aufzubereiten, dass alle Schüler damit umgehen können, ihre eigenen Schlussfolgerungen ziehen. 

Wir wollen Interesse am Fach wecken, Ziele setzen und deren Erreichen fordern, diskutieren und Schlussfolgerungen abverlangen und immer wieder Fragen beantworten.  

Gemeinsam arbeiten, gemeinsam nach Lösungen suchen und dabei die Geschichte so sehen, wie sie abgelaufen ist: farbenprächtig, einmalig und oft auch faszinierend, diese Prämissen begleiten uns. Dabei gibt es immer wieder Möglichkeiten, besondere Leistungen der Schüler in den Geschichtsprojekten des Landes oder des Bundes einzureichen und damit öffentlich zu machen. 

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